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Plaza Mayor

Die uns empfohlene Strecke ist zwar nicht die kürzeste, im Vergleich zu den anderen beiden Alternativen aber durchgängig asphaltiert. Es ist sehr kurvig, führt mal bergauf, dann wieder hinunter, bis wir schließlich in 2200 m Höhe in Villa de Leyva, einem hübschen Kolonialstädtchen aus dem 16. Jahrhundert landen. Unsere Unterkunft ist schnell gefunden und nachdem uns das Tor geöffnet wurde, können wir das Auto auf dem Gelände parken. Während Maren die Anmeldung ausfüllt, die mal wieder bis auf die Blutgruppe so ziemlich alles wissen will, bekommen wir einen Begrüßungskaffee und werden dann zu unserem Zimmer geleitet, welches sich, sehr hell, ruhig und mit einer sensationellen Kopfkissenauswahl (Daune, weich, hart), am Ende des Grundstücks in einem Bungalow befindet.
Noch ist es sonnig und obwohl sich am Horizont ein paar dunkle Wolken zeigen, brechen wir auf zu der ebenfalls im 16. Jahrhundert erbauten Plaza Major, eine der größten ganz Südamerikas. Der Platz ist, wie die umliegenden Straßen, gepflastert und beherbergt eine Reihe von Restaurants, Cafés und Geschäften, die Anziehungspunkte für eine große Anzahl von Besuchern sind.
Plaza Mayor