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Die schlafende Venus

Möglicherweise lag es an der frühen Morgenstunde, dass wir fast alleine durch die großzügigen Räumlichkeiten stöbern konnten. Nicht einmal Eintritt wurde verlangt, als wir zur Öffnung um 9:00 Uhr neben nur wenigen anderen Besuchern das Museum betraten. Zwar wurde jeder Raum von Personal bewacht, man konnte aber problemlos fotografieren, wenn man auf den Einsatz von Blitzlicht verzichtete.

Im Jahr 2000 hatte Fernando Botero über 200 seiner Gemälde und Skulpturen der kolumbianischen Nationalbank übergeben, die damit den Grundstock für dieses von der Bank gegründete und unterhaltene Museum bildeten. Von diesen Arbeiten finden sich heute insgesamt 123 Exponate verteilt über zwei Stockwerke des westlichen Museumsflügels.
Wikipedia schreibt: "Botero selbst bezeichnete sich als »den kolumbianischsten aller kolumbianischen Maler«. Seine grotesk-naiven Figuren mit aufgeblähten Körpern verstand er als Symbole einer degenerierten Kolonialbourgeoisie".
Die schlafende Venus