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Leergefleddert

Schon die spanischen Konquistadoren kannten diesen Ort und nannten ihn "infiernito", also "kleine Hölle", weil sie ihn für teuflisch und für einen Tempel heidnischer Anbetung hielten. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der Ort erstmals von einem kolumbianischen Armeegeographen beschrieben und auch Alexander von Humboldt soll hier gewesen sein und diese Stätte für ein Observatorium gehalten haben, um astronomische Phänomene wie Sonnenwenden sowie Tagundnachtgleichen vorherzusagen.
Nachdem wir uns an diversen Stelen und Phalli sattgesehen haben, passieren wir kurz vor Ende des Rundgangs diese wiederhergestellte, mit einem Schutzdach versehene Grabstätte, in der die Muisca ihre verstorbenen Häuptlinge oder Priester beigesetzt haben. Genau weiß das heute keiner mehr, denn erst ab 1981 wurden ernsthafte archäologische Untersuchungen und Ausgrabungen hier angestellt, die aufgrund erheblicher Schäden durch Vandalismus und Grabräuber aber keine exakte Rekonstruktion geschichtlicher Fakten mehr ermöglichte.
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