Die bisherigen Forschungen lassen vermuten, dass die Metallurgie in Amerika vor etwa 3500 Jahren im zentralen Hochland von Peru entdeckt wurde. Offenbar wurde diese Tradition nach und nach von den entwickelteren Kulturen Nordperus und Ecuadors übernommen und verbreitete sich von dort bis zur südlichen Pazifikküste Kolumbiens, so dass im 5. Jahrhundert v. Chr. die Goldschmiede der andinen Pazifikhänge die Bearbeitung von Goldblechen und das Löten von Miniaturen schließlich meisterhaft beherrschten. Begünstigt wurde diese Form der schöpferischen Kunstgestaltung durch wirtschaftlichen Reichtum, denn die indigenen Völker pflegten eine äußerst produktive Landwirtschaft und verfeinerte Jagd- und Fischfangtechniken, die ihnen Zeit und Muße ließen, sich anderen Tätigkeiten zu widmen.
Begünstigt wurde diese Form der schöpferischen Kunstgestaltung durch wirtschaftlichen Reichtum, denn die indigenen Völker pflegten eine äußerst produktive Landwirtschaft und verfeinerte Jagd- und Fischfangtechniken, die ihnen Zeit und Muße ließen, sich anderen Tätigkeiten zu widmen.