Seit dem 8. Jahrhundert n. Chr. war das obere Tal des Río Cauca im Südwesten Kolumbiens von einer Gruppe besiedelt, die Goldobjekte von bemerkenswerter technischer und dekorativer Qualität herstellte. Besonders hervorzuheben sind Anhänger und Brustpanzer unterschiedlicher Größe, reich verziert mit Darstellungen von Greifvögeln und Vogelmenschen. Viele Stücke zeigen eine zentrale Figur, die einen Mann mit Vogelschnabel darstellt, umgeben von Ornamenten oder kleinen zoomorphen Figuren. Neben Gold wurden in den Gräbern auch bemerkenswerte Keramiken gefunden, die Würdenträger darstellen, welche auf Sänften getragen oder auf Bänken sitzend dargestellt sind. Einige sind mit Gesichtsbemalungen oder Tätowierungen und Halsketten geschmückt und halten mitunter runde Schilde, die mit abwechselnden Motiven verziert sind, ähnlich denen auf manchen goldenen Brustpanzern.
Neben Gold wurden in den Gräbern auch bemerkenswerte Keramiken gefunden, die Würdenträger darstellen, welche auf Sänften getragen oder auf Bänken sitzend dargestellt sind. Einige sind mit Gesichtsbemalungen oder Tätowierungen und Halsketten geschmückt und halten mitunter runde Schilde, die mit abwechselnden Motiven verziert sind, ähnlich denen auf manchen goldenen Brustpanzern.