Ehedem ein Meer, verdankt die 330 km² große Tatacoa-Wüste ihre Entstehung einer Hebung der Zentral- und Ostkordillere der Anden vor Millionen von Jahren. Dadurch in den Wetterschatten der beiden Gebirgszüge geraten, trocknete die am Fuß der Ostkordillere gelegene Landschaft aus und hinterließ einen Sedimentboden im Tal des Magdalena Flusses, der durch Wind und Schmirgelerosion dieses bizarre Aussehen erhielt. Den Namen verdankt die Wüste einer inzwischen ausgestorbenen Schlangenart und bedingt durch den Nahrungsmangel überleben hier nur wenige, kleinere Tierarten.