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Mesita B

In der Zeit bis 900 nach Christus wuchs die Bevölkerung in dieser Region immer stärker an und bildete Siedlungsstrukturen, die aus unabhängigen Häuptlingstümern von maximal etwa 200 Familien bestanden. Diese verteilten sich in Kleingruppen von jeweils 30 Familien um die Zentren der Häuptlingstümer, so dass die Struktur sehr ländlich blieb und kaum dörflichen Charakter aufwies. Erst später, als sich die Bevölkerung noch mehr verdichtete, entwickelten sich Zeremonialzentren, in denen regionale Begräbnishügel errichtet und schamanische Rituale ausgeführt wurden, bei denen man die sterblichen Überreste wichtiger Persönlichkeiten beisetzte.
Nach dem Skulpturenwald erreichen wir mit "Mesita B" einen solchen Ort, ein größeres Areal, in dem auf einem partiell abgetragenen Hügel mehrere kleine, vor allem aber drei große Grabstellen freigelegt wurden. Die dortigen Skulpturen sind noch an ihren Originalplätzen vor den Gräbern erhalten.
Mesita B