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Gut getarnt

Arttypisch hält sich dieser Schwarzhakenschnabel in relativ dichtem, dunklen Buschwerk auf, wo er als Nektarfresser sein spezifisches Revier mit Blüten meist für sich hat, denn die Kolibris delektieren sich in der Regel ja an frei zugänglichen, anfliegbaren Blüten. Die Entdeckung des Hakenschnabels war pures Glück, denn auch, wenn es hier nicht danach aussieht, verschmilzt das pechschwarze Vögelchen im Wolkenschatten so gut mit dem dunklen Geäst des Busches, dass eine enorme Aufhellung des Vordergrundes notwendig war, um ihn und seine Feinheiten überhaupt sichtbar zu machen. Er vertraut offensichtlich auch auf seine Tarnung, denn selbst bei meiner Annäherung scheint er es nicht für nötig zu erachten, sich zu bewegen, oder auch nur sein zweites Bein auszufahren.
Neben Insekten, die der Vogel von Blüten sammelt, aber auch während kurzer Ausflüge fängt, ernährt sich die zu den Tangaren zählende Art hauptsächlich von Nektar, der meist durch Anbohren der Blütenbasis mittels des spitzen Schnabels zugänglich gemacht wird.

Black Flowerpiercer (Diglossa humeralis)
Schwarzhakenschnabel
Gut getarnt