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Ein Wollhöschen

Um uns herum schwirrt es unablässig. Auf Anhieb können wir vier verschiedene Kolibriarten unterscheiden, ergänzt durch noch nie zuvor von uns gesehene Tangarenarten, Drosseln und Hakenschnäbel. Jetzt kommt jemand den Zuweg hinauf und schon an der Rangerbekleidung erkennen wir einen Hotelangestellten, der freundlich grüßt und beginnt, die Zuckerwasserzylinder für die Kolibris nachzufüllen. Nicht lange und wir – besser Maren, – befindet sich in einem wortreichen Gespräch, in dem wir mit Infos zu den verschiedenen Arten versorgt werden, welche Maren mir gleich simultan übersetzt.
Dieser schimmernde Kolibri bevorzugt Höhen bis zu 3600 m und ist in diesem Krummholz- und Gebüschgebiet nahe der Baumgrenze am nördlichen Rand seines Verbreitungraums, welcher entlang des Höhenzuges der Anden bis in den Süden Ecuadors reicht.

Golden-breasted Puffleg (Eriocnemis mosquera)
Goldbrust-Höschenkolibri
Ein Wollhöschen