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Die grüne Lunge

Wir werden sehr freundlich begrüßt, dann dürfen wir das Auto auf den offiziellen Hotelparkplatz fahren und das Gepäck über verschlungene Wege in unser Zimmer bringen. Das ganze Hotel ist nett, hell, modern, wir haben sogar eine eigene kleine Terrasse mit Tisch und Stühlen – und werden sogleich von einer Schwarzschnabeldrossel und einer Safranammer begrüßt, die durch den Baum in einem kleinen Garten springen, welcher das Hotelgrundstück von den anschließenden Hochbauten abgrenzt.
Das Abendessen gibt es nicht im Hotel, sondern drei Straßen weiter in einem italienischen Restaurant, wo wir auch erstmals in diesem Urlaub die Gelegenheit haben, unser Original Südamerikafeeling mit zwei großen Pisco Sour wieder herzustellen :-).

Wir sind nur für zwei Übernachtungen hier und bekanntermaßen nicht so die Großstadtfans. Zumal alleine die Aussicht, im Verkehrsgewühl unterzugehen, städtische Ziele unattraktiv erscheinen läßt. Wir lassen uns am nächsten Morgen vom Rezeptionisten ein Taxi rufen und brechen auf in den sehr empfohlenen Botanischen Garten Medellíns. Das klappt alles reibungslos und nur eine dreiviertel Staustunde später hat das Taxi die acht Kilometer zum Parkeingang zurückgelegt, wo der Eintritt zwar kostenlos ist, wir uns aber per Passvorlage registrieren lassen müssen.
Die grüne Lunge