Wohl sehr häufig in größeren Scharen die Tieflandwälder Panamas und des nördlichen Südamerikas bevölkernd, war diese sehr ruffreudige Kassike die einizge ihrer Art, die durch das ufernahe Geäst turnte. Ebenso wie andere Stirnvögel baut auch die Gelbbürzelkassike hängende, beutelförmige Nester, häufig in der Nähe von Wespennestern. Man vermutet, dass die Wespen einen Schutz vor räuberischen Tukanen und Arassaris bieten, die mit ihren langen Schnäbeln bis auf den Boden der tiefen Nester reichen könnten, während eine andere Theorie besagt, die Wespen machten Jagd auf eine Fliege, die die Gelege durch eine Milbenart zu parasitieren droht.
Yellow-rumped Cacique (Cacicus cela)
Gelbbürzelkassike, Gelbrücken-Stirnvogel